Orts- und Heimatverein: Bad Köstritz - kleine Stadt, am Mittellauf der Elster gelegen - 3700 Einwohner - 1364 erstmals urkundlich erwähnt - entwickelte sich im 19. Jh. zur Stadt der drei "B":  Bier, Blumen, Bad ...
Eine Stadt hat ihre Besonderheiten. Sie existiert nicht nur als Ganzes. Ihre Einmaligkeit, ihren Charakter erhält sie durch die Tätigkeiten und Aktivitäten ihrer Bewohner. Einige Eigenarten und Besonderheiten werden in den folgenden WWW-Seiten vorgestellt.
Alte Dorfschänke: "Zum Frosch"
 
Höhere Gärtner-Lehranstalt Bad Köstritz in Thüringen 1886-1945
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PM. 21.11.2004; eine Grafik lässt sich vergrößern; Mouseover (Ortsansichten), beste Bildschirmauflösung. 1024x768
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Blick in das Elstertal und auf den Ort Köstritz um 1882/1890. Die Eisenbahn Weißenfels-Gera ist seit 1859 in Betrieb; der Bahnhof des Ortes ist ein Kennzeichen der neuen Zeit. 
Grafik: Blick auf Köstritz von 1882 und 1890
Grafik von 1890: 1831 wurde die "Saline Heinrichshall" gegründet. Neben der Saline am Berghang entstand 1849 die "Chemische Fabrik Heinrichshall", heute "Chemiewerk Bad Köstritz GmbH".
Grafik der Saline um 1890
 
Bad Köstritz 1997 - Blick auf das Elstertal
Blick auf Köstritz Juni 1997 vom Kirchtum St. Leonhard
bako07.jpg (42514 Byte)
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Bewohner trieben die gesellschaftliche Entwicklung des Ortes voran. Die Schule  half ihnen Voraussetzungen für ihren Lebensweg zu erwarben. Vermutlich ältestes Klassenfoto einer Schulklasse des Ortes Köstritz. 
Ausschnitt aus Klassenfoto von 1894
Bad Köstritz - einige historische Daten
Die Stadt liegt am Mittellauf der "Weißen Elster" in einem Talbecken bei Gera.  Sie hat mit den Gemeinden Pohlitz, Gleina und Reichardtsdorf heute ca. 3960 Einwohner.
1320 wird für diese Gegend erstmals eine Kirche erwähnt: heute "St. Leonhard".
1364 ist der Ort in einer Schenkungsurkunde erstmals nachweislich erwähnt. Die Brautradition im Ort ist seit 1502 in Kirchenakten nachweisbar. 1696 gründete sich die Brauerei.
1585 wird der Komponist Heinrich Schütz (+1672 in Dresden) in der "Oberen Schenke", heute Museum und Forschungsstätte Heinrich-Schütz-Haus, geboren.
1606 erhält der Ort eine Gemeindeordnung.
1678 kaufte die 2. Gemahlin von Heinrich I Reuß-Schleiz das untere Rittergut. Darauf wurde um 1700 ein Schloss erbaut und um 1800 ein Landschaftspark angelegt.
1816 wird der reußische Dichter Julius Sturm (+1896) geboren.
1826 veröffentlichte Christian Deegen (1798-1888) als Handelsgärtner und deutschlandweit anerkannter Altmeister als Dahlienzüchter seinen ersten Katalog.  1849 entsteht hinter der 1831 eingeweihten "Saline Heinrichshall" die "Chemische Fabrik", heute: "Chemiewerk Bad Köstritz GmbH".
1865 eröffnet unter Leitung von Dr. med. A. Sturm die "Köstritzer Sol- und Heilbäderanstalt", später - bis 1990 - "Kurhaus" genannt.
Durch Bier, Blumen, Bad entwickelt sich der Ort im 19. Jahrhundert zum weithin bekannten Städtchen der "3B".
1926 erhielt der Ort offiziell  das Prädikat "Bad" und ein Jahr später die Stadtrechte vom Thüringer Freistaat mit der Bezeichnung "Stadt Bad Köstritz" verliehen.
1945 besetzten die Amerikaner am 13. April die Stadt - der Ort Pohlitz wird am 1. Mai der Stadt eingemeindet.
1991 - nach der Wende - kaufte die Bitburger Bierbrauerei in der Eifel die "Schwarzbierbrauerei Bad Köstritz GmbH".

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