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park0101.jpg (59829 Byte) Insel mit Amalienstein im großen Parkteich ... weiter
  • Parkteich 1793 angelegt  durch Graf Heinrich 43 Reuss-Köstritz
  • Müller der Oelsdorfmühle erhielt 1811 für die Beaufsichtigung des Teichwassers jährlich einen Eimer Bier  (72 Ltr.)
  • Wasserfläche war belebendes Parkelement; keine Nutzung als Fischteich vorgesehen       
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Karl Friedrich Schinkel und der Köstritzer Park     ... weiter
  • Schinkels Landschaftsskizzen (1800/01) zeigen auch den südlichen Parkbereich; Skizzen befinden sich im Kupferstichkabinett Berlin
  • Parkskizzen entstanden während der Entwürfe zum Schlossumbau
  • Entwurf sah gartenarchitektonisches Element auf künstlicher Parkinsel vor; Sarkophag nach antikem Vorbild wurde auf felsigen Untergrund gestellt
  • Schinkels Vorschlag: anlegen einer Pappelallee entlang des Fußweges am großen Parkteich (heute Radweg)                       
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Insel mit AMALIENSTEIN im großen Parkteich - historischer Hintergrund
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Hierapolis: große Grabanlage mit 1200 Grabstellen in Kleinasien; durch die Grenzlage befinden sich dort unterschiedliche Grabformen;  gefundene Inschriften geben Einblicke in Ordnung und Pflege der Nekropole

Nachbau des Amalienstein 2004; Walter Klostermann, Mitglied des Heimatvereins Bad Köstritz, fertigte zum 26. Dahlienfest ein maßgerechtes Modell

Nekropole Hierapolis hausförmige Sarkophage altes Gartenelement  Nachbau Amalienstein
+ + + Entstehungszeit der Parkinsel unbekannt, vermutlich vor 1806 angelegt für den Begründer des Paragiats Köstritz,  Reichsgraf Heinrich I Reuss-Schleiz (1639-1692) + + + Gartenelement war typisch für die Zeit der Romantik: Unwirkliches, Rätselhaftes, Wunderbares wurde aus fernen Zeiten/Ländern übernommen + + + Sarkophag auf felsigem Untergrund in scheinbarer Ordnungslosigkeit beeindruckte Menschen um 1800 + + + Vorbild des Gartenelementes: Nekropole von Hierapolis (größter Friedhof der Antike in Kleinasien, angelegt um 129 v. Chr. durch Römer); hausförmige Sarkophage aus Lykien stehen auf hohem Podest                                            ... weiter
Gartenelement "Amalienstein" - Inschrift    ... weiter
  • Heinrich 43.  pflegte seit 1795 Kontakte zum herzoglichen Hof und Goethe in Weimar; Heinrich verehrte die Herzogin ANNA AMALIA (1739-1807) und war Gast im Wittumspalais in Weimar
  • Vermutung zur Inschrift: nach dem Tod der Herzogin wurde der Schriftzug "AMALIEN" aufgebracht als Würdigung dieser kunstsinnigen Persönlichkeit und als Ausdruck persönlicher Trauer

so könnte die Inschrift auf dem historischen Stein ausgeshen haben

Entwicklung der Parkteiche: +  + + 1875 pachtete die Fürstliche Brauerei Köstritz die Parkteiche und nutzte sie im Winter als Eislieferant zur Bierkühlung + + + 1945, nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen,  wurde der Teich abgelassen; das Gartenelement Amalienstein wurde zerstört  + + + 1998 wurde im Konzept des Parkpflegewerkes vorgesehen den Amalienstein zu erneuern + + + Nachbau "AMALIENSTEIN" 2004                             ... weiter
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Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) hielt sich 1801 in Köstritz auf
Karl Friedrich Schinkel
Der 19jährige, begabte Schüler der Berliner Bauakademie (gegründet 1799), Karl Friedrich Schinkel, kam höchstwahrscheinlich durch Empfehlung von Heinrich Gentz (1766-1811) nach Köstritz. Gentz war Mitbegründer und erster Direktor  der preußischen Kunstakademie.  1797 gründete er  bereits eine Privatgesellschaft junger Architekten in Berlin. Genz selbst war 1801 bis 1803 am Weimarer Hof am Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses tätig. Im Juli 1801 hielt er sich als ,,Ratgeber" beim Grafen Heinrich 43 Reuss-Köstritz im Elstertal auf.

Schinkel musste 1800 wegen des Todes seiner Mutter und seines Lehrers Friedrich Gilly die Bauakademie verlassen, um seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Er führte die angefangenen Bauprojekte von F. Gilly weiter.
 

Karl Friedrich Schinkel

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